Meta… was?

Vielleicht haben Sie es schon gehört: Facebook heißt jetzt Meta, genauer gesagt Meta Platforms, Inc. . Meta ist ab sofort so eine Art Dachmarke des Tech-Unternehmens und soll den Aufbruch in eine neue digitale Ära zeigen. Ansonsten ändert sich nichts. Facebook bleibt Facebook, Whatsapp Whatsapp und Instagram Instagram. Man wolle nur die Identität des Unternehmens überarbeiten um seine breiteren Ambitionen widerzuspiegeln, so Zuckerberg als Erklärung.

Einige Skeptiker behaupten, Zuckerberg inszeniere dies nur als gigantischen Medienrummel um von den aktuellen negativen Schlagzeilen wegen des Umgangs bzw. Nichtumgangs seiner Unternehmen mit Hassreden und Falschinformationen abzulenken, aber eine solche Umbenennung schüttelt man sich nicht mal eben aus dem PR-Ärmel – da steckt dann doch mehr (Strategie) dahinter.

Vom Universum zum Metaversum

Um zu verstehen, welche Ambitionen wirklich eine Rolle spielen, muss man ein wenig tiefer in die Entwicklung des Internets eintauchen:

Web 1.0 – das war die Transformation von analog zu digital. Aus Zeitungsseiten wurden Webseiten. Aber diese waren meist noch statisch. Wer sich noch an die Onlinewelt vor Google erinnern kann, weiß, wie beschwerlich die Suche nach relevanten Informationen war und was man dann fand waren einige wenige von Redakteuren vorsortierte Inhalte.

Dieses Internet glich eher einer Technokratie, wo einige wenige die Kontrolle über die “Suchmaschinen” hatten, weil nur sie entscheiden konnten, welche vorgefilterten Inhalte in die einschlägigen, damals zur Suche verwendeten, teilweise von Hand erstellten Internet-Kataloge (Yahoo) aufgenommen wurden. Man konnte (bzw. musste) damals im Buchladen sogar gedruckte Bücher (z. B. “Web-Adressbuch für Deutschland 1999” mit 5.000 Adressen!) kaufen, wenn man bestimmte Inhalte finden wollte.

Web 2.0 – das war die Transformation von digital zu sozial. Natürlich blieb digital die Basis aber die Generierung von Content änderte sich grundlegend. Wo man vorher von einigen wenigen ausgewählte Informationen konsumieren musste, konnte jetzt jeder, egal, ob Experte oder nicht, Inhalte nicht nur überall selbst suchen (Google-Algorithmus) sondern auch gleich erstellen (Blogs, YouTube, Wikipedia, Social-Media, usw.).

Man kann sagen, dank Google wurde das Internet deutlich demokratischer, denn nun konnte jeder selbst aus allen zur Verfügung stehenden Informationen auswählen, weil erst Google es schaffte, den explosionsartig gewachsenen Berg an Informationen halbwegs schnell und halbwegs vollständig zu scannen und halbwegs relevant zu sortieren. Erst jetzt hatte jederman wirklich die Möglichkeit eigene Inhalte zu veröffentlichen, die auch von vielen gefunden wurden (wenn sie denn vom Google-Algorithmus für findenswert befunden wurden.)

Aus einer einseitigen Interaktion (wenige erstellen Inhalte, viele konsumieren sie) wurde so eine Vernetzung von einer Vielzahl von Nutzern, die alle selbst Inhalte erstellen und verbreiten können. Plattformen wie Facebook oder Wikipedia schaffen und verbreiten selbst gar keine Inhalte mehr sondern stellen lediglich die Infrastruktur dafür bereit.

Web 3.0 – das wird die Transformation von lokal zu virtuell und von 2D zu 3D. Möglich wird dies durch weiter verbesserte Technologien zur Generierung und Verbindung von Informationen (Semantic Web). Einfacher erklärt: Die Software erkennt immer besser die Bedeutung und die Zusammenhänge von Texten, Bildern, Videos, Sprache, etc. und wird so künstlich intelligent (KI). So können Informationen und auch Dinge viel komplexer miteinander vernetzt werden.

Und gerade die Vernetzung von Dingen, Informationen und letztlich auch Personen, macht es möglich eine neue virtuelle Welt zu erschaffen, zu der jeder jederzeit Zugang hat. Stichworte hier sind Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). In der VR taucht man komplett in eine computergenerierte Welt ein, wie heute zum Beispiel schon bei einigen Computerspielen (World of Warcraft, etc.). In der AR dagegen werden virtuelle Welt und reale Welt kombiniert. Bekanntestes Beispiel hier ist wohl Pokemon, wo man in der realen Umgebung digitale Monster fangen kann. Der virtuelle Raum in dem diese Vernetzung stattfindet, wird seit einiger Zeit als Metaversum (engl. metaverse) bezeichnet.

Der Begriff “Metaversum” bezieht sich auf das lateinische Wort “universum”. Das Universum ist das eine alles (uni) umfassende. Das Metaversum ist dann, davon abgeleitet, dass das über bzw. jenseits (meta) umfassende. Gemeint ist damit eine höhere Ebene, eine Hierarchie. Wenn Facebook sich in Meta umbenennt, kann es also bedeuten, dass Facebook seinen Unterfirmen (Facebook selbst, Whatsapp, Instagram, Oculus, etc.) eine neue, höhere Struktur (Meta Inc.) verpasst. Aber der Name “Meta” bezieht sich hier laut Zuckerberg auch ausdrücklich auf den Begriff “metaverse” in Bezug auf das Internet als virtuellen Raum, also auf das Web 3.0 . Facebook möchte den Begriff sozusagen für sich selbst reklamieren, auf sich selbst bezogen etablieren.

Alles nur ein Science-Fiction-Spiel?

Dabei hat Facebook den Begriff “metaverse” nicht selbst erfunden, sondern ist nur auf einen längst anrollenden Zug aufgesprungen, um möglichst den Lokführer zu geben. Das Metaversum geistert schon einige Zeit durch das Silicon Valley, wobei noch niemand so genau weiß, was denn so ganz genau damit gemeint ist. Und auch die Nerds aus Kalifornien haben den Begriff Metaverse aus einem älteren Science-Fiction-Roman entliehen. (Siehe unten.)

Eine gängige Definition besagt, dass Metaversum werde ein soziales Netzwerk in Echtzeit und 3D. Das hört sich irgendwie nach Videospiel auf Facebook an und die Idee kommt auch aus der Spielebranche. “Fortnite” wird immer wieder als Vorreiter genannt. Eigentlich kämpfen dort Spieler in einer virtuellen Welt gegeneinander bis nur noch einer übrig bleibt aber man konnte dort auch schon Konzerte und Filme sozusagen “live” erleben.

Aber wenn man die Idee über die Spielebranche hinaus denkt, wird es erst richtig spannend. Die Leute im Silicon Valley sehen das Metaverse nicht lediglich als virtuelle Spieleplattform, sondern als komplexes Wirtschaftssystem, das die Realität abbildet und indem man, wie im “echten Leben” Geld verdienen und auch ausgeben kann. Hier kann man alles virtuell machen und auch kaufen, was man auch sonst so machen würde – und natürlich noch viel mehr.

Im Metaverse kann man sich dann das virtuelle Traumauto (eines echten Herstellers) kaufen, welches man sich in der tristen Realität nie wird leisten können. Mit dem kann man dann von seinem Traumhaus mit einem Pool mit Meerblick, zehn Bädern und zwanzig Schlafzimmern einfach losknattern zur nächsten Modenschau um sich mit den neuesten virtuellen Trendklamotten der hippsten Modedesigner einzudecken, weil man am Abend noch auf die angesagteste Party des Megaversums abfeiern gehen will.

Wenn das nicht interessiert, der kann ja stattdessen mal eben ins Stadion seines Lieblingsfussballklubs gehen. Die besten (virtuellen) Sitzplätze mit dem besten Blick und einem absolut realistischen Stadionsound sind niemals ausverkauft. Oder, wenn man es ruhiger haben möchte, geht man in eine Ausstellung, zu einer Dichtervorlesung. Oder man besucht einen Freund, der in seiner Villa gerade an irgendeinem neuen tollen, virtuellen Gadget bastelt, denn im Metaverse kann jeder nicht nur, wie heute, eine billige Webseite basteln, ein Video drehen oder sich als Influencer für andere zu versuchen. Nein, jeder kann seine eigene Ausstellung organisieren, seine eigene Modelinie entwerfen, seine eigene, kleine virtuelle Welt kreieren. Virtueller Raum ist grenzenlos und jederzeit überall verfügbar!

Wir können digitale Kunstwerke sammeln und auch erschaffen. Non-fungible (nicht ersetzbare) Tokens (NFTs), basierend auf der gleichen Blockchain-Technologie wie Bitcoins, können an alles Digitale “angeheftet” werden und machen es so einzigartig, fälschungssicher und unzerstörbar, weil die zugehörigen Metadaten auf vielen Servern auf der ganzen Welt verteilt sind. Doch man kann NFTs verschenken, verleihen oder verkaufen, wenn man jemanden findet, der bereit ist dafür zu zahlen. Ein Beispiel: Ein Autor der New York Times hat eine Kolumne passend zum Thema NFTs geschrieben und diese Datei selbst in ein NFT umgewandelt und versteigert. Kaufpreis 563.000 Dollar!

Das alles mag hier und jetzt ziemlich abstrakt klingen aber wenn Sie sich vorstellen, Sie hängen ein digitales Kunstwerk in Ihr virtuelles Zuhause im Metaversum und jeder, der Sie “besucht” kann es bewundern, wird es schon deutlich realistischer. Das Ganze funktioniert z. B. auch mit Kleidung, Autos, Musik, digitalen Haustieren, virtuellen Grundstücken und allem anderen, was digital verfügbar ist.

Wenn Sie jetzt denken: “Moment, das gabs doch schon mal! Wie hieß das nochmal? Ach ja, “Second Life”. Was ist eigentlich aus denen geworden?”

Die gibt es tatsächlich noch, aber in einer eigenen Nische mit so um die 500.000 Nutzer. Second Life hat zwar viele Ansätze eines Metaversums aber es fehlte (und fehlt) eine der Hauptzutaten: die Verbindung zum echten Leben! Man taucht zwar in ein Paralleluniversum, hat aber (außer der Bezahlfunktion) keine wirklichen Schnittstellen in die reale Welt. Doch genau das soll ja den Reiz des Metaversum ausmachen:

Alle sind mit allen und alles ist mit allem von allen Orten und über alle Geräte hinweg vernetzt. 

Schöne, neue virtuelle Wohlfühlwelt?

Ich kann mir jederzeit auf dem Sofa meine VR-Brille aufsetzen, mich in den virtuellen Supermarkt einloggen und 10 Minuten später stehen die Dinge, die ich in den virtuellen Warenkorb gepackt habe, real vor meiner Haustür. Wenn ich zu einem virtuellen Meeting ins virtuelle Büro gehe, treffe ich dort die Avatare meiner echten Kollegen und alle Entscheidungen, die dort getroffen werden, sind echte Entscheidungen – auch, wenn alle zu Hause in der Jogginghose im Sessel sitzen. Das macht doch selbst der Herzchirurg nicht anders!

Und wenn man einen Online-Kurs machen möchte, konsumiert man nicht mehr allein teilnahmslos ein Video-Tutorial nach dem anderen vor dem Bildschirm. Nein, man schnappt sich seine VR und geht stattdessen in eine Schule, denn die InternetUnternehmerAkademie der Zukunft hat im Metaversum ein echtes, virtuelles Gebäude, in das man hineingehen kann. Wo es Klassenräume gibt, in denen sich die Teilnehmer “von Angesicht zu Angesicht” treffen, austauschen können.

Und dort wird auch nicht mehr vermittelt, wie man eine Landingpage erstellt. Es geht stattdessen darum, wie die Teilnehmer eigene virtuelle Gebäude im Metaversum aufbauen. Welcher Standort ist der beste? Wo, in welchen Gegenden des Metaversum finde ich überhaupt meine Kunden? Sollte ich irgendwo eine große Werbetafel aufstellen? Vielleicht vor der gerade angesagten Shopping-Mall? Oder mische ich mich einfach unters Avatar-Volk und spreche potenzielle Interessenten direkt an?

Der Kunde kann zu uns kommen oder wir zum Kunden. Coaching findet nicht mehr am Telefon oder über Zoom statt. Man trifft sich jetzt direkt auf der Baustelle! Der Coach steht mitten im virtuellen Laden und gibt Tipps, wie man die Ware so umdekoriert, dass sie die Kunden besser anspricht und wo die Kasse stehen sollten, damit die Avatar-Kunden nicht ohne etwas zu kaufen, den Laden verlassen. Aber vor allem man feilt weiter an der Positionierung, denn die wird noch wichtiger werden als heutzutage im Web 2.0, weil wir uns dann nicht mehr nur in Videos präsentieren, sondern als lebendige Avatare in einer riesigen virtuellen Welt voll mit anderen um Aufmerksamkeit kämpfenden Avataren.

Glaubt man den Visionären wird dies DIE neue Revolution im digitalen Zusammenleben, weil erst auf diese Art physische (also reale) und virtuelle Dinge so richtig vernetzt und vereinigt werden. Wir werden mehr und mehr Zeit, privat und beruflich, in virtuellen Welten und Simulationen verbringen. Wir sind immer “vor Ort” und haben das Gefühl auch wirklich dort zu sein. Unsere heutige kleine, begrenzte 2D-Bildschirm-Welt wird ersetzt durch ein unendliches 3D-Universum, vor dem wir nicht einfach nur rumsitzen, sondern in das wir (alle zusammen und gleichzeitig) komplett eintauchen werden. Wer schon einmal eine VR-Brille ausprobiert hat, kann sich schon jetzt eine gewisse Vorstellung davon machen. Und wenn man bedenkt, dass Wissenschaftler schon an Gehirn-zu-Maschine-Schnittstellen basteln, kann man erahnen, wo das noch hinführen könnte.

Fällt Ihnen auch was auf? Das hört sich alles genau so schön an, wie in der Anfangszeit des World Wide Web: Alle machen gleichberechtigt mit und bauen zusammen an einer schönen, neuen, transparenten, friedlichen und gerechten Welt. Nur sieht die Wirklichkeit gerade etwas anders aus. Das Internet wird beherrscht und kontrolliert von einigen wenigen Monopolisten und es wird ausgenutzt von vielen gefährlichen Populisten. Warum sollte es uns im Metaversum anders ergehen, vor allem dann, wenn Zuckerberg und Co. auch dort die Kontrolle haben?

  • oder “Snow Crash”?

Und wenn man sich mit dem Ursprung des Begriffs “Metaversum” einmal näher beschäftigt, wird man noch skeptischer. Man fragt sich ernsthaft ob Zuckerberg und Co. sich vorher auch ernsthaft mit diesem Begriff (und dessen Herkunft) beschäftigt haben, bevor sie sich dafür entschieden ihr komplettes Unternehmen so zu benennen. Und wenn sie dies tatsächlich getan haben, (wovon man ja ausgehen sollte), wirft das weitere Zweifel bezüglich der Pläne, “Visionen” oder des “Weltbilds” der Verantwortlichen auf.

Der Begriff “metaverse” taucht wahrscheinlich in dem Science-Fiction-Roman “Snow Crash” des Autoren Neal Stephenson aus dem Jahre 1992 (!) erstmals auf. Die Handlung spielt in Los Angeles in der nahen Zukunft … und die sieht in diesem Roman wirklich zappenduster aus. Zumindest für die allermeisten Menschen:

  • Einen Staat, wie wir ihn kennen, gibt es nicht mehr. Alles, bis auf das FBI, wurde outgesourct und privatisiert. Und auch dieses ist nur noch ein totalitärer, überbürokratisierter Beamtenapparat, wo jeder jedem misstraut.
  • Der Pizzadienst wurde von der Mafia unter dem passenden Namen “Cosa Nostra” übernommen und bietet einen todsicheren Service. Wenn die Bestellung nicht innerhalb von 30 Minuten ankommt, bekommt man am nächsten Tag vom Chef Onkel Enzo persönlich einen Gratis-Urlaub in Italien geschenkt. Dann ist der Pizzabote, der es vermasselt hat, allerdings schon tot. Das ist rechtlich legal, denn so steht es ja in seinem Arbeitsvertrag. (Lieferando, Amazon, etc.?)
  • Auf den Straßen grillen Leprakranke Hunde am Stock und Obdachlose sammeln wertlos gewordene Milliarden-Dollarscheine, denn es herrscht Hyperinflation.
  • Der Romanheld philosophiert stundenlang mit dem “Bibliothekar”, einer komplexen Kommunikationssoftware (Alexa, Siri?). Er ist der “letzte freiberufliche Programmierer” und will mit seiner Freundin die Welt retten.
  • Der Bösewicht ist ein Medienmogul, der die gesamte Menschheit mit Hilfe eines Virus (“Snow Crash”), welches das Gehirn-Programm seiner Opfer löschen kann, versklaven möchte. (Sekten, Hacker, Cyberwar?)
  • Sein Handlanger ist ein Irrer, der mit einem Motorrad durch die Gegend fährt in dessen Beiwagen eine Wasserstoffbombe liegt, die explodiert, wenn er keine Lebenszeichen mehr von sich gibt. (Iran, Nordkorea?)
  • Menschen, die es sich leisten können (Computer sind sehr teuer) flüchten sich aus dieser dystopischen Welt regelmäßig in das Metaversum.

Dem ganzen zugrunde liegt der Gedanke, dass Drogen, Viren und Religionen eigentlich das gleiche seien: sich selbst vermehrende, schmarotzende Informationen. Und dass man diese umprogrammieren kann, um Menschen zu manipulieren. Der Autor kannte weder Twitter, noch Facebook oder Telegram, als er das schrieb!

Würde man das aktuelle Internet in ein Metaversum übertragen, könnte einem Angst und bange werden. Einige wenige Konzerne kontrollieren den Zugang und schmeißen willkürlich jeden raus, der ihnen nicht passt, lassen hunderttausende andere aber unkontrolliert machen, was sie wollen. Sie bestimmen die Regeln. Grenzen gibt es nicht. Staaten sind machtlos. Die Polizei ist unterbesetzt, verbürokratisiert und völlig überfordert. Daten sammeln ist das Ziel, Daten manipulieren die Waffe. Überall rennen Fake-Avatare herum und verbreiten Fake-News. (Der Begriff Avatar stammt übrigens auch aus dem Roman “Snow Crash”!) Andere versuchen naive Mitbewohner abzuzocken, indem sie ihnen überteuerte Fake-Immobilien andrehen oder ihnen die große Liebe vorgaukeln, um im Vertrauen das echte Konto leerzuräumen. Kinder werden an jeder Straßenecke von schmierigen Gestalten angesprochen und zum Mitgehen aufgefordert. Frauen werden vulgär beleidigt und sexuell belästigt. Menschen mit anderen Meinungen werden von regelrechten Mobs niedergebrüllt. Es entstehen virtuelle Gegenden, in denen sich nur Gleichgesinnte treffen und sich gegenseitig aufhetzen und die sich kein Andersdenkender mehr hineinwagen kann. Und das ganze sieht oder liest man nicht mehr mit ein wenig Abstand am Bildschirm: Man ist mittendrin!

Noch ist nicht entschieden, welche Art von Metaversum uns erwartet aber wenn wir jetzt wieder die gleichen Fehler machen wie in der Vergangenheit und den Aufbau und die Kontrolle der digitalen Welt einigen wenigen, mächtigen Konzernen überlassen, dann bekommen wir wieder, was diese wollen. Bis dahin: Bleiben wir optimistisch!

Übrigens! Wenn Sie sich ein Bild davon machen wollen: 2022 erscheint die Verfilmung des Romans “Snow Crash”.

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