Der Zweite ist der erste Verlierer – nicht nur in der Formel 1

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Der Zweite ist der erste Verlierer – nicht nur in der Formel 1

Gerade wurden einige sehr interessante Zahlen zum Klickverhalten der Google-Nutzer veröffentlicht. Diese zeigen, dass es dem Zweitplatzierten in den organischen Google-Suchergebnissen ähnlich ergeht, wie jüngst Nico Rosberg in der Formel 1 -Weltmeisterschaft. Der Zweite ist schon der erste Verlierer.

Die Sistrix GmbH hat die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung veröffentlicht. Dafür wurden mit einer speziellen Google-Funktion 124.086.615 Klicks auf die organischen Suchergebnisse aus einer Woche im September ausgewertet. Adwords-Anzeigen und andere Elemente auf der Google-Suchergebnisseite wurden nicht berücksichtigt.

 

99,1 Prozent für die erste Seite – 0,9 Prozent für den Rest!

Nicht einmal 1 Prozent der Klicks entfallen auf die zweite Seite. Wer erst ab Platz 11 gelistet ist, wird so gut wie gar nicht wahrgenommen.

Quelle: Sistrix GmbH

Quelle: Sistrix GmbH

 

Der Platz an der Sonne: 59,59 Prozent für den Gewinner – 0,17 Prozent für Platz 1 (auf Seite 2)

Von den 99,1 Prozent der Klicks auf die erste Seite entfallen noch einmal fast 60 Prozent auf das erste Suchergebnis. Damit bekommt dier Erstplatzierte mehr als 4x so viel Klicks wie der Zweitplatzierte.

Quelle: Sistrix GmbH

Quelle: Sistrix GmbH

Es gibt dabei auch keine relevanten Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräteklassen. Zwischen Desktop-PCs, Tablets und Smartphones liegen die Abweichungen im Schnitt unter 0,5 Prozent. Nur für den ersten Platz sind sie unwesentlich höher (2,3 Prozent).

Auf den ersten Blick ist dies natürlich für alle die, die nicht den Platz an der Sonne gebucht haben, erschreckend. Ein paar Chancen hat man noch auf der ersten Seite. Danach aber verliert sich die Chance angeklickt zu werden in den weniger als einstelligen Prozent-Bereich.

Heißt das: Nur der erste Platz bei Google zählt?

Ja, auf den ersten Blick! Aber diese Statistik sagt nichts darüber aus, wie relevant diese Klicks im Endeffekt wirklich sind. Das jemand beim Aufploppen der Ergebnisse zu allererst auf die oberen Ergebnisse klickt ist völlig normal. Aber was passiert dann?

  • Hat er sofort gefunden, was er suchte?
  • War er zufrieden mit dem Ergebnis und stellte er seine Suche prompt ein?
  • War tatsächlich dieser erste Klick auch schon sein letzter?

oder

  • Klickt jemand auch auf weitere Ergebnisse auf der ersten Seite?
  • Scrollt vielleicht doch einer auf die zweite Seite?
  • oder verirrt sich jemand gar bis auf Seite vier und findet vielleicht gerade hier den wirklich relevanten Inhalt?

Die Chance mit seinem Angebot wahrgenommen zu werden, Traffic zu generieren ist auf dem ersten Platz der ersten Seite in den Google-Suchergebnissen mit Abstand am größten. Das allein aber ist noch kein Grund die Sektkorken knallen zu lassen. Schafft man es nicht diesen Traffic in Leads oder Sales umzuwandeln, ist auch der erste Platz bei Google am Ende gar nichts wert.

Im Gegenteil: Wenn Google erst einmal merkt, dass die Absprungrate einer Webseite sich der 100-Prozent-Marke nähert, weil die Nutzer den Inhalt nicht wirklich für relevant erachten, findet man sich mit seiner Seite ganz schnell unter den 0,9 Prozent-Ergebnissen ab Seite 2 wieder.

Fazit: Suchmaschinen-Optimierung ist erst wirklich erfolgreich, wenn auch die Landingpages erfolgreich sind.
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Sandra Christiansen
Dipl. Multimedia Producer, ist Expertin für Online-Marketing mit über
15 Jahren Erfahrung und Gründerin der InternetUnternehmerAkademie, die sich in 5 Jahren zu einem der größten Schulungs-Portale für Online-Marketing und Website-Erstellung entwickelt hat.
Sie unterstützt andere Menschen mit Leidenschaft nach dem Motto "Mit dem richtigen Wissen und Duchhaltevermögen ist Erfolg im Online-Business für jeden möglich!"

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