• Soll Ihre Webseite im Internet gefunden werden, muss sie bei Google gefunden werden.
  • Soll Ihre Webseite bei Google gefunden werden, müssen Sie verstehen wie Google funktioniert.
  • Um zu verstehen, wie Google funktioniert, müssen Sie wissen wie Google denkt.
  • Um zu lernen wie Google denkt, lesen Sie diesen Workshop.

Inhaltsverzeichnis:

Finden und gefunden werden

  • Wie denkt Google?
  • Denk an Deine Kunden, dann denkst Du wie Google!

Das Google-Elixier (Google-Grundlagen)

  • Traffic ist nicht gleich Traffic

Am Anfang war  der Page-Rank

  • Links
  • Keywords
  • und viele andere Parameter

Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung

Quellen für den Link-Aufbau

Finden und gefunden werden

Zwei Studenten aus Kalifornien waren vor ein paar Jahren anscheinend richtig genervt und haben versucht ein Problem zu lösen:

Wie kann man die stetig wachsende Flut von Informationen im Internet schnell und sinnvoll sortieren und nach relevanten Informationen durchsuchen.

Sie hatten da so die Idee dass man Webseiten bewerten kann, indem man schaut, wie wichtig eine Webseite für andere Webseiten (bzw. deren Betreiber) ist. Das könne man daran erkennen, wie gut eine Webseite mit anderen verlinkt ist. Je häufiger auf eine Webseite verlinkt wird (die sogenannten Backlinks) desto wichtiger muss diese sein. Jetzt müsste man dies nur noch messen und in eine Reihenfolge bringen. Fertig wäre die Internet-Suchmaschine.

Dann kam Ihnen die Idee dass man mit Ihrer Idee bestimmt auch Geld verdienen könnte, weil sie ja nicht die Einzigen waren, die ein Problem mit der Info- und Infomüllflut im Internet hatten. Am 4. September 1998 wurde in einer kleinen Garage in Mountain View, Kalifornien eine Firma gegründet, um nichts weniger zu tun als

„die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich und nützlich zu machen.“

Unter anderem wurde eine Suchmaschine entwickelt, die die Spreu vom Internet-Weizen trennen soll, damit sich die Interessenten im Dickicht des World Wide Web einfacher finden, besser zusammenfinden. So beginnt eine der größten Erfolgsgeschichten des Internets und Sie ahnen bestimmt schon, von welcher Firma hier die Rede ist.

Man kann durchaus sagen sie hatten Erfolg, die Garagengründer, denn ihre ehemalige Klitsche ist mittlerweile eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Die Jungs von Google sind in vergleichsweise kurzer Zeit sogar so erfolgreich geworden, dass sie diesen Markt des Suchens und Findens mittlerweile dominieren. Manche Quellen sagen, dass über Google zur Zeit mehr als 80% aller weltweiten Suchanfragen laufen und das bedeutet für uns alle aber auch:

Wollen wir im Internet gefunden werden, müssen wir über Google gefunden werden.

Über Google gefunden wird man nur, wenn Google uns bzw. unsere Webseite für findenswert befindet und das bedeutet:

Wollen wir das Google uns (gut) findet, müssen wir uns danach richten, was Google für gut befindet.

denn Google versucht nicht nur, alle Webseiten zu erfassen und zu katalogisieren, sondern auch im Sinne des Suchenden (also des Suchmaschinennutzers) zu analysieren und zu bewerten, um immer relevantere Suchergebnisse zu liefern und damit den Suchenden immer besser zufriedenzustellen. Das und nur das ist letztendlich das Ziel von Google!

Um bei Google auf einen der begehrten Plätze auf der ersten Seite zu kommen, reicht es nicht, nur da zu sein, sondern man muss auch noch gut, das heißt bei Google konkret “wertvoll für die Suchmaschinennutzer“ sein. Google hat nämlich dasselbe Problem wie Sie. Google muss die Erwartungen der Nutzer seiner Suchmaschine (seiner Besucher) mindestens erfüllen, besser übertreffen.

Denn, auch Google betreibt sein Angebot nicht ehrenamtlich. Auch Google will Geld verdienen. Das tut es, indem es Geld kassiert, wenn jemand auf die AdWords-Werbeanzeigen oben oder in der rechten Spalte neben den normalen (organischen) Suchergebnissen klickt. Enttäuscht es seine Besucher, indem es zu viele irrelevante, für den Suchenden nutzlose Suchergebnisse oder auch AdWords-Anzeigen liefert, nutzt dieser vielleicht beim nächsten Mal andere Suchmaschinen und Google verliert einen potenziellen Kunden, der auf die kostenpflichtigen Suchanzeigen klicken könnte.

Das ist Googles ganz großes Problem. Googles Algorithmen (genaueres dazu im Workshop) müssen so programmiert werden, dass sie so gut wie nur möglich berechnen, wonach die Nutzer wirklich suchen. Und die Webseitenbetreiber müssen herausfinden, nach welchen Kriterien Googles Algorithmen wirklich rechnen. Um das zu verstehen, muss man versuchen Google zu verstehen!

Und genau darum geht es in diesem Grundlagen-Workshop. Wir beschäftigen uns nicht damit welche Links und Keywords in welcher Anzahl  oder Prozentzahl an welcher Stelle eines Textes oder einer Webseite unbedingt platziert werden sollten. Das ist oft nichts als bessere Kaffeesatzleserei, weil Google seine Algorithmen mehr als 300 Mal im Jahr anpasst und optimiert. Um Google zu verstehen, muss man wissen, wie Google denkt!

Wie denkt Google?

Da lohnt es sich einmal einen Blick auf die „Zehn Gebote“ von Google zu werfen. (Google selbst nennt sie Grundprinzipien)

Hier die „Zehn Punkte, die für Google erwiesen sind“:

  1. Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere ergibt sich von selbst.
  2. Es ist das Beste, eine Sache richtig gut zu machen.
  3. Schnell ist besser als langsam.
  4. Die Demokratie im Internet funktioniert.
  5. Fragen treten nicht nur auf, wenn Sie gerade an Ihrem Schreibtisch sitzen.
  6. Man kann Geld verdienen, ohne jemandem zu schaden.
  7. Irgendwo gibt es immer noch mehr Informationen.
  8. Der Informationsbedarf überschreitet alle Grenzen.
  9. Man kann seriös sein, ohne einen Anzug zu tragen.
  10. Großartig ist einfach nicht gut genug.

Quelle: http://www.google.de/intl/de/corporate/tenthings.html

An erster Stelle steht, was ich Ihnen oben schon versucht habe, zu erklären. Google versucht alles aus der Sicht seiner Kunden zu sehen. Mittlerweile sollen schon über 200 verschiedene Parameter einer Webseite erfasst und mittels geheimer Algorithmen (komplexer Formeln) ausgewertet werden, um ein Qualitätsprofil der Webseite aus Sicht der Suchmaschinennutzer zu erstellen.

Diese Rechnerei ist so geheim, dass sich mittlerweile schon eine ganze Internetindustrie damit beschäftigt, herumzuorakeln, was Google wohl wie bewertet. Diese Leute nennen sich dann Suchmaschinen-Optimierer, nach dem englischen Fachwort „Search Engine Optimization (SEO)“ auch SEO-Spezialisten. Manche dieser „Experten“ versprechen großspurig, Webseiten so zu optimieren, dass Google sie ganz toll findet und mindestens auf der ersten Seite bei der Anzeige der Suchergebnisse listet, denn da wird die mit Abstand größte Menge „Google Elixier“ ausgeschüttet.

Leider ist es in Wirklichkeit doch nicht ganz so einfach, denn Google ist auch nicht perfekt. Es tut sich noch ein wenig schwer damit die Wünsche der Kunden in seine Formeln zu packen, so dass die Google-Ergebnisse immer nur Annäherungswerte an einen Optimalzustand sind.

Aber Google hat den Ehrgeiz seine Formeln immer weiter zu optimieren (Siehe Gebote 2 und 10 der Liste). Wir können deshalb mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Google seine Formeln immer weiter optimiert und es so schafft, Webseiten immer besser aus der Sicht des Kunden zu bewerten. Man kann es daran sehen, dass sich die Formeln immer wieder einmal ändern. Es soll mittlerweile über 300 Formeländerungen pro Jahr geben!

„Superoptimierte“ Webseiten merken es meist dann, wenn sie von einem Tag auf den anderen viele Plätze in den Suchmaschinenergebnissen ( und damit „Google Elixier“) verlieren. Das ist nämlich das Risiko, wenn man selbst ernannten Experten glaubt und seine Webseite nur auf einige wenige Google-Wertungsfaktoren hin optimiert. Ändert sich dann einer von denen, ist man schnell weg vom Fenster und muss wieder viel Geld ausgeben (natürlich an die SEO-Experten) um alles neu zu optimieren.

Besser ist es deshalb seine Webseite langfristig auf die Wünsche der Kunden hin zu optimieren, denn so wird man sich zwangsläufig immer weiter in Richtung Googlestandards bewegen, weil eben Google sich auch immer weiter in Richtung Kundenwünsche bewegt. Und je näher man sich dabei kommt, desto weiter geht’s nach oben in der Platzierung und desto mehr sprudelt das „Google Elixier“.

Seriöse Suchmaschinenexperten werden Ihnen auch genau dieses empfehlen. Eine langfristige Strategie für langfristige Erfolge.

Ziehen wir einen Schluss, sozusagen das „Elfte Gebot“:

Denke an Deine Kunden, dann denkst Du wie Google!

Mancher Leser wird jetzt wohl langsam von diesem vielen Google-Gerede genervt sein und sich fragen, warum ich immer wieder auf diesem Unternehmen herumreite und meine wir müssten tun was Google will. Aber auch die Google-Alternativen wie Bing haben das Ziel ihren Kunden relevantesten Suchergebnisse zu liefern. Wenn wir hier ständig nur von Google reden, meinen wir eigentlich alle Suchmaschinen.

Google ist bei seinen Versuchen immer besser zu werden schon ziemlich weit gekommen. Das werden Sie merken, wenn wir uns einmal Gedanken darüber machen wir Google berechnet und analysiert. Wie schon erwähnt, nichts Genaues weiß man nicht, aber so einiges haben die echten Suchmaschinenexperten durch Ausprobieren schon herausgefunden bzw. sie sind sich ziemlich sicher, das es so sein könnte.

Im  nächsten Teil werfen wir einmal einen Blick zurück, in die Garage ganz an den Anfang von Google. So können wir am besten verstehen, wie Google denkt.

Das Google Elixier (Google-Grundlagen)

„Google Elixier? Das ist der Zaubertrank, den Sie zu sich nehmen, sobald Google Ihnen mehr Wertschätzung erweist, weil die Welt Sie höher einschätzt. Es handelt sich um einen weiteren Engelskreis: Je häufiger Links, Klicks oder die Erwähnung Ihres Namens zu Ihnen führen, desto höher steigen Sie in Googles Page Rank. Das wiederum gibt Ihnen die Möglichkeit noch häufiger angeklickt zu werden. Die Reichen werden immer reicher, die Googlianer immer googeliger:“

(Zitat aus dem Buch „Was würde Google tun?- Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten provitiert.“ Autor Jeff Jarvis, erschienen 2009 im Wilhelm Heyne Verlag, München)

Der Autor Jeff Jarvis wurde übrigens 2008 auf dem World Economic Forum in Davos zu einer der 100 einflußreichsten Persönlichkeiten der Medienwelt gewählt. Aber was meint dieser anscheinend so mächtige Mann eigentlich mit dem Wort „Google Elixier“? Was genau muss man darunter verstehen?

Dieser Zaubertrank, der Ihre Webseite genau so mächtig verzaubert, wie das Gebräu vom Druiden Miracolix den kleinen Gallier Asterix, ist der hochwertige Traffic!

Traffic ist die englische Bezeichnung für „Verkehr“. Im Internet nennt man den Datenverkehr, den Fluss von Daten, Traffic. Gebräuchlich ist dieser Begriff allerdings meist nur für den Datenverkehr zu einer Internetseite hin, also die Zugriffe auf eine Webseite und nicht auch für Datenverkehr von einer Webseite weg. Allgemein versteht man unter Traffic also die Anzahl der Besuche auf einer Webseite.

Wenn Sie irgendwo im Internet die Schlagworte „Traffic erhöhen“ lesen, ist damit nicht gemeint: Sie sollen so viel Daten wie möglich von Ihrer Webseite in die Welt hinaussenden (das wäre ja einfach), sondern so viele Zugriffe wie möglich auf Ihre Webseite generieren, so viele hochwertige Besucher wie möglich zum Besuch Ihrer Webseite, Ihres Onlineshops, Ihres Blogs animieren. Das ist eine Kunst für sich, denn …

Traffic ist nicht gleich Traffic!

Besucher nicht gleich Besucher! Und nicht jeder Besucher ist gleich gut. Es gibt sogar völlig wertlosen Traffic, völlig nutzlose Besuche, Besucher, die Ihnen nichts bringen. Nicht weil dies schlechte Menschen wären. Sondern weil Ihre Webseite den Besuchern nicht das bietet, was diese suchen. Das heißt dann aber auch nicht, dass Ihre Webseite schlecht sein muss. Besucher und Webseite passen nur manchmal einfach nicht zusammen!

Im Internet dreht sich alles um Traffic, um Besucher. Man kann sie sogar einteilen: In gute oder schlechte, reiche oder arme, schlaue oder dumme, alte oder junge, usw. Bei Tieren spricht man von Arten, Rassen oder Spezies, bei Besuchern von Zielgruppen. In der Anatomie sind sie sich alle ähnlich, aber in den Eigenschaften manchmal sehr verschieden.

Die einen mag man mehr, die anderen weniger. Die einen sind willkommen, werden hofiert und umworben. Die anderen werden gerade noch toleriert, oft ignoriert, optimalerweise vorher aussortiert. Die einen sollen Geld bringen, die anderen kosten es. Die einen machen üblicherweise 3 Prozent, die anderen 97 Prozent des gesamten Traffics aus.

Ja, Sie lesen richtig: Im Durchschnitt  sind nur 3 Prozent der Besucher einer Webseite wirklich hochwertige Besucher, die einem Geld bringen und nicht kosten. 97 Prozent der Besucher dagegen machen nichts, außer vielleicht Arbeit. Gerade Online-Existenzgründer werden von diesen Zahlen oft negativ überrascht.

Völlig umkehren kann man dieses Verhältnis leider nicht. Man hat im Internet, wie auch in der Einkaufsstraße, keine völlige Kontrolle über seine Besucherströme. Diese können aus vielen verschiedenen Quellen (Suchmaschinen, Verlinkungen, Werbeanzeigen, usw.) kommen. Man kann aber die Dinge optimieren, auf die man selbst einen Einfluss hat, um den Prozentsatz hochwertiger Besucher zu steigern. Dies ist der Mühe unbedingt wert, wenn Sie sich vor Augen halten, dass allein 3 Prozent mehr hochwertige Besucher im besten Falle eine Verdoppelung des Umsatzes bedeuten.

3 Prozent mehr Besucher = 100 Prozent mehr Umsatz!

In diesem kleinen Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie man das am besten anstellt. Dazu versuchen wir herauszufinden, wie denn Besucher, diese unbekannte Spezies, überhaupt ticken und ziehen daraus unsere Schlüsse. Unser Ziel: Die guten ins Töpfchen (Warenkorb), die schlechten ins Kröpfchen (gar nicht erst auf unsere Webseite).

Am Anfang war der Page-Rank

Wörtlich übersetzt bedeutet „Page Rank“ in etwa „Seiten-Rangstufe“. Der Google-PageRank soll aber den Namen einem der Google-Gründer, nämlich Larry Page, zu verdanken haben.

Der ursprüngliche Google- PageRank ist ein Berechnungs-Algorithmus und wurde von den beiden Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page entwickelt, als sie noch als Doktoranten an der Stanford University in Palo Alto, Kalifornien waren. Er wurde deshalb auch auf den Namen der Universität Stanford patentiert.

„PageRank-Technologie: PageRank nimmt eine objektive Bewertung der Wichtigkeit von Websites vor. Dabei wird eine Gleichung mit über 500 Millionen Variablen und zwei Milliarden Ausdrücken berechnet. Anstatt die direkten Links zu zählen, interpretiert PageRank einen Link von Seite A auf Seite B als Votum für Seite B durch Seite A. Anschließend bewertet PageRank die Wichtigkeit einer Seite anhand der erzielten Voten.

PageRank berücksichtigt auch die Wichtigkeit jeder Seite, die ein Votum abgibt, da die Voten von einigen Seiten einen höheren Wert haben und deshalb auch der Seite, auf die der Link verweist, einen höheren Wert geben. Wichtige Seiten werden von PageRank höher eingestuft und demnach auch in den Suchergebnissen an einer vorderen Position aufgeführt. … „ (Quelle: Google-Webseite)

Bevor es Google gab, beurteilten Suchmaschinen die Qualität von Webseiten fast ausschließlich nach Inhalten. Und das auch noch auf eine ziemlich simple Art. Sie untersuchten die Häufigkeit von einzelnen Wörtern im Text. Kam ein Begriff häufiger vor, war dieser Begriff für das Thema der Seite höchstwahrscheinlich wichtig. Wurde nun von einem Nutzer ein Begriff in die Suchmaschine eingegeben, spuckte diese entsprechend die Seiten als Suchergebnisse aus, auf denen der Begriff sehr oft vorkam.

Das hatten natürlich auch Programmierer und Betrüger schnell heraus und „optimierten“ ihre Seiten diesbezüglich, indem sie bestimmte Begriffe sehr oft verwendeten. Die Suchergebnisse, die diese Suchmaschinen auf diese simple Art berechneten, waren deshalb auch alles andere als relevant. Wirklich wichtige Seiten tauchten irgendwo ganz weit hinten auf. Dafür mit der Zeit umso mehr Müll „(Spam“) ganz oben.

Zu der Zeit wurden auch an der Stanford University von den Studenten und Mitarbeitern schon eigene Webseiten erstellt, worin eigene Inhalte (Referate etc.) veröffentlicht werden konnten. Brin und Page ärgerten sich über die schlechten Ergebnisse und überlegten, wie man dies ändern könnte. Sie ließen sich bei der Suche nach einem besseren Bewertungsverfahren für Webseiten von der Methode inspirieren, welche auch heute noch weltweit angewendet wird, um wissenschaftliche Arbeiten zu bewerten.

Der Wert solcher Arbeiten und damit der Status des Wissenschaftlers, richtet sich nach der Anzahl der Publikationen anderer Wissenschaftler, die auf die Arbeiten dieses Autors verweisen. In wichtige Rolle dabei spielt auch das Renommee der Publikation, in der die verweisenden Artikel veröffentlicht werden. Ein Fachartikel in einer bedeutenden Fachzeitschrift wird sehr hoch bewertet, andere Veröffentlichungen entsprechend geringer.

Wenn man diese Voraussetzungen kennt, ist die Idee der beiden Google-Gründer eigentlich ganz naheliegend. Man überträgt das Bewertungssystem für Wissenschaftler auf eine Webseite, indem man analysiert, wie oft und von wo auf diese Webseite verwiesen wird. Der Verweis ist hier der entsprechende Link von einer Webseite auf die andere.

„Link” die Abkürzung des englischen Wortes „Hyperlink“. Dieses wiederum bedeutet „Verknüpfung“, „Verbindung“ oder auch „Verweis“. Mit Links können Webseiten untereinander vernetzt werden, aber auch Inhalte innerhalb einer Webseite, sogar in einem einzigen Text. Klickt man auf einen Link, wird automatisch das im Link angegebene Ziel aufgerufen. Ein Link ist nichts anderes als ein Schnipsel Programmiercode in einer ganz bestimmten Form und kann mit einem entsprechenden Suchprogramm sehr schnell und sehr einfach auf jeder x-beliebigen Internetseite gefunden werden.

Hier wurde also das Rad nicht wirklich neu erfunden. Die eigentliche Leistung liegt wohl auch eher in der Umsetzung der Idee. Es ist ja gar nicht so einfach, diese eingehenden Links zu werten. Von einer Webseite ausgehende Links lassen sich ganz einfach zählen, weil man die Webseite ja kennt. Eingehende, auf die Webseite verweisende Links, können theoretisch aber auf jeder anderen Webseite irgendwo im Internet sein. Um alle auf eine einzige Webseite hinverweisende Links zu erfassen, muss man deshalb tatsächlich alle existierenden Webseiten analysieren.

Daher kommt die schon legendäre Datensammelwut von Google. Je mehr Webseiten man analysiert, desto besser werden die Suchergebnisse. Man durchsucht die einzelnen Webseiten nach ein- und ausgehenden Links und findet dabei auch Webseiten, auf die eine größere Anzahl von Links verweisen. Dies sind dann besonders wertvolle Webseiten und deren ausgehende Links haben einen höheren Stellenwert, den sie der Webseite auf die diese wertvolleren Webseiten verlinken, sozusagen vererben. Webseiten, auf die viele wertvolle Webseiten hinverlinken, sind nämlich bestimmt auch ziemlich wichtig.

Das ist, einmal sehr einfach ausgedrückt, das Grundprinzip, aus dem der heute so erfolgreiche Suchmaschinengigant Google einst entstand. Eine Webseite wird nicht aufgrund ihres Inhaltes, sondern aufgrund ihrer Beziehung zu anderen Webseiten bewertet wobei man davon ausgeht, dass die diese Verlinkung die Wertigkeit von Webseiten wiederspiegelt.

Links

In Googles PageRank-Erklärung steht: Links werden nicht nur einfach gezählt, sondern interpretiert. Grundsätzlich geht man dabei davon aus: Wenn Seite A auf Seite B verlinkt, findet sie Seite B wichtig. Je mehr Seiten jetzt Seite B wichtig finden, also auf sie verlinken, desto höher muss folglich der Wert von Seite B für den Suchmaschinennutzer sein. Dabei werden die verlinkende Seite, also die Seite, von der ein Link ausgeht und die Seite zu der ein Link hinführt, analysiert. Bekommt eine Seite einen Link von einer Seite mit hohem PageRank ist das besser als wenn eine Seite mit niedrigerem PageRank auf sie verweist. Man spricht dann davon das die höherwertige Seite, von der ein Link ausgeht der Empfänger-Seite einen Teil seiner Bedeutung „vererbt“.

Diese Idee wurde in eine mathematische Formel, einen Algorithmus, umgesetzt und hat seitdem (nicht nur) die Welt der Suchmaschinen revolutioniert. Die Ergebnisse waren gegenüber den bisherigen so herausragend besser, dass sich die Google-Suche als Geheimtipp, ohne irgendeine Art von Werbung oder Marketing, wie im Lauffeuer unter den Internetnutzern herumsprach. Der Google-Algorithmus wurde als „PageRank“ patentiert und hat seitdem Legionen von Search engine optimization (SEO)-Experten und -Austricksern nächtelang beschäftigt und tagelang nicht schlafen lassen.

Schon bald hatten die Tüftler raus wie man den PageRank manipulieren konnte, denn das Grundprinzip war leicht durchschaubar und hatte nur eine Grundlage, nämlich die Verlinkung einer Webseite. Es wurden massenhaft Links auf Seiten gesetzt, um sie für Google wichtig erscheinen zu lassen. Linktausch und Linkkauf waren die Modewörter einer ganzen Generation von SEO-Experten. Egal was eine Seite zu bieten hatte, hauptsächlich sie wurde gut verlinkt. Und hatte man eine Webseite mit hohem Pagerank konnte man Backlinks von dieser Seite für viel Geld tauschen, verkaufen oder vermieten.

Zu viele schlechte Menschen kamen auf die Idee, entweder massenhaft Backlinks querbeet durch das World Wide Web zu setzen oder sich woanders welche einzukaufen. Es entstanden regelrechte Linkfarmen, die nur dem Zweck dienten, pagerank-starke Links zu züchten. Die Qualität der Google-Suchergebnisse, die Kernkompetenz des Unternehmens, ging rapide bergab und die Beschwerden der Kunden im Gegenzug gingen steil bergauf.

Google musste reagieren wollte es seinen guten Ruf und damit die Geschäftsgrundlage der Gelddruckmaschine nicht verlieren und straft Seiten, die einen unnatürlichen Linkaufbau aufweisen, (zum Beispiel sehr viele neue Links innerhalb kurzer Zeit), mittlerweile einfach ab. Es kann also sehr schnell nach hinten losgehen, wenn man mal eben kurzfristig einige Hundert Backlinks für seine Seite generiert. Auch der Kauf von Backlinks geht jetzt eher nach hinten los, denn Google sucht gezielt nach solchen Angeboten und straft Käufer und Verkäufer ab oder schließt Webseiten komplett aus der Googlesuche aus. Vorsicht vor all denen, die Ihnen heute noch solchen Blödsinn als Suchmaschinen-Optimierung verkaufen wollen!

Die „Optimierer“ waren aber auch nicht dumm und haben sich Links von hochwertigen Seiten eingekauft. Klappte eine Weile ganz gut, bis Google dem ein Ende setzte, indem es auch die Linkstruktur einer Seite analysierte. Hatte eine Seite jetzt jede Menge auffällige Links von Seiten mit hohem PageRank, aber hatten diese Seiten nichts mit dem Thema der Empfänger-Seiten zu tun, nahm man an, das dies nicht natürlich, nicht im Sinne des Suchmaschinennutzers sein konnte. Es wurde nicht mehr nur die Verlinkung allein Grundlage für die Bewertung einer Webseite, sondern jetzt auch der Inhalt. Hier wurde jetzt vom eigentlichen PageRank-Prinzip abgewichen, indem ein zweiter wichtiger Bewertungsmaßstab hinzukam.

Wie geht das? Woher weiß Google welches Thema eine Seite hat?

Das sagt Google selbst dazu:

„Analyse von Hypertextübereinstimmung:Die Suchmaschine von Google analysiert auch den Inhalt von Seiten. Anstatt nur den seitenbasierten Text einzulesen (der über Metatags von Website-Publishern manipuliert werden kann), wird aber der gesamte Inhalt einer Seite unter Berücksichtigung von Faktoren wie Schriftarten, Unterteilungen und der genauen Position aller Begriffe analysiert. Google analysiert außerdem den Inhalt der benachbarten Websites, um sicherzustellen, dass die ausgegebenen Ergebnisse die Suchanfrage des Nutzers am treffendsten beantworten.“

Google achtet dabei zum Beispiel darauf wie sich die Linkstruktur einer Seite über einen längeren Zeitraum entwickelt. Weist die Verlinkungskurze dabei zu viele Zacken, also abwechselnd starke Anstiege der Linkeingänge und Phasen ohne Linkeingang, auf, hält Google das für kein natürliches Wachstum. Es nützt also nichts eine Seite in wilden Anfällen von Arbeitswut zu optimieren um dann eine Pause einzulegen, sondern die Linkstruktur sollte möglichst stetig und konstant wachsen.

Keywords

Aber es gibt neben dem Begriff „Links“ noch ein zweites Zauberwort in Bezug auf Google-Optimierung, denn Sie bestimmt auch schon oft gehört haben: „Keywords“.

Keyword = Schlüsselwort.

  • Erstens sind damit die Suchbegriffe gemeint, die der Suchmaschinennutzer bei Google eingibt. Das können einzelne Wörter, mehrere Wörter, Zahlen, Zeichen oder deren Kombinationen sein.
  • Zweitens sind dies die Schlüsselbegriffe, die man buchen kann, um seine Anzeige bei diesen Begriffen rechts im Ergebnisfeld anzeigen zu lassen.
  • Drittens sind dies die für den Text einer Webseite markanten Begriffe.

Google beschreibt ja oben, das nicht nur der reine Text ausgewertet wird, sondern auch Schriftarten, Unterteilungen (also Überschriften) die Wiederholung einzelner Wörter und auch deren Position (z.B. in einer Überschrift) analysiert werden. So versucht Google  herauszufinden, welches Thema eine Seite, ein Text hat. Deshalb sind Suchmaschinen auch so versessen auf Text. Mit Bildern können sie nämlich nichts anfangen.

Die Schlüsselbegriffe werden gegeneinander gewichtet und immer eines, als das für diese Seite relevante Keyword ermittelt. Wird dieser Begriff dann in die Suchmaschine eingegeben, geht Google davon aus, das diese Seite für den Suchenden wichtig sein könnte und zeigt sie in den Suchergebnissen an.

Wieder sind windige Optimierer auf die Idee gekommen, einen Text mit einem sehr oft gesuchten Schlüsselbegriff vollzupacken (bis zu 50% des Textes!)und den Suchenden so auf eine völlig irrelevante Seite zu locken. Oft wurden die Schlüsselworte auch in nicht sichtbaren Bereichen der Seite versteckt oder einfach in weißer Farbe geschrieben, die der Besucher nicht sehen konnte, die Suchmaschine aber schon.

Auch das straft Google mittlerweile ab und geht bei der Relevanz-Analyse eines Textes sensibler vor. Man geht nämlich davon aus, das ein relevantes Keyword ungefähr zwischen 5 und 10 Prozent eines Textes ausmachen kann. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Google schreibt auch, dass sie die Inhalte von benachbarten Seiten analysieren. Benachbarte Seiten sind hier die Seiten, die direkt zueinander verlinken. Früher war es üblich, einfach Links mit anderen Seiten zu tauschen, egal ob die Seiten thematisch zueinanderpassten. Dies ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders. Was sollte es für einen Sinn machen, wenn der Autoverkäufer auf den Friseursalon verlinkt? Die beiden Seiten haben doch thematisch nichts miteinander zu tun. Natürlich will Google jetzt nicht den Autoverkäufer dafür bestrafen, das er einen dezenten Hinweis auf den Friseursalon seiner Freundin auf seiner Seite unterbringt, aber für die Einschätzung der Seiten in Bezug auf die Themenrelevanz hat dieser Link keine Bedeutung.

Nachteile sind dabei nur zu erwarten, wenn Sie zu viele themenfremde Links auf Ihrer Seite platzieren oder im Umkehrschluss, wenn von zu vielen thematisch nicht naheliegenden Seiten auf Ihre Webseite verlinkt wird. Und Google erkennt natürlich auch leicht, wenn gegenseitig Links ausgetauscht wurden. Machen Sie das zu oft, gibt’s was auf die Finger bzw. den PageRank!

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie Google überhaupt zu solchen Prozentzahlen oder durchschnittlichen Linkstrukturen kommt. Die Programmierer haben da nicht einfach aus dem Bauch heraus ein paar Werte festgelegt. Nicht umsonst wird Google als eine Datenkrake bezeichnet und steht wegen seiner Datensammelwut oft in der Kritik.

und viele andere Parameter

Google kennt Milliarden von Webseiten und deren Struktur. Gleichzeitig weiß es, welche Schlüsselbegriffe die Besucher eingegeben haben bevor sie eine Seite angeklickt haben und wie lange sich die Besucher dann  auf diesen Seiten aufgehalten haben. 1 und 1 zusammengezählt kann Google wahrscheinlich ziemlich genau sagen, welche Art Seiten für die Kunden besonders interessant sind. Diese Ergebnisse fließen alle in die geheimen Google-Formeln mit ein.

Noch heute wollen einem windige „Experten“ weismachen, dass man bei Google schnell in den Ergebnisse nach oben kommt, wenn man nur bei ihnen für viel Geld teure Links kauft. Im besten Falle aber erreicht man tatsächlich ein wenig. Im Normalfall aber hat Google eine solche Trickserei ganz schnell heraus und im schlechtesten Fall geht das Ganze nach hinten los, wenn Google eine Webseite für einen solch billigen Manipulationsversuch mit Abwertung oder kompletter Nichtachtung straft.

Denn Google ist doch nicht dumm. Dort arbeiten einige tausend der besten Mathematiker und Informatiker der Welt. Die drehen da nicht Däumchen oder freuen sich über die kostenlose Massageangebote. Die versuchen jeden Tag die Google-Suchmaschine noch besser zu machen!

Indem sie versuchen:

  • Erstens den Suchmaschinennutzer immer besser zu verstehen und ihre Formeln so weiter zu entwickeln, dass sie für den Nutzer immer bessere Ergebnisse liefern.
  • Und zweitens Manipulationen, die dieses Ziel gefährden, entweder von vorneherein auszuschließen oder zumindest im Nachhinein zu erkennen und zu egalisieren.

Der Kampf zwischen Google und Manipulatoren (Optimierern) ist vergleichbar dem zwischen Impfstoffentwicklern und Grippeviren. Die Viren sind immer ein kleines Stück voraus aber die Impfstoffe werden stetig besser. Ein ewiges Hin und Her. Hat einer einmal für einen kurzen Zeitraum die Nase vorn,zieht der andere sofort nach.

Der Google-Algorithmus, also der Impfstoff, besteht mittlerweile aus über 200 Parametern, die zur Berechnung des Wertes einer Webseite genutzt werden. Der ursprüngliche PageRank ist, wenn überhaupt nur noch ein kleiner Teil dieser Formel. Google selbst sagt, dass es dem eigentlichen PageRank keine besondere Wichtigkeit mehr einräumt. Aber wie immer bei Google: Nichts genaues weiß man nicht.

Man kann sich den alten PageRank aber immer noch in der Google-Toolbar anzeigen lassen. Auch wenn er kein Gradmesser mehr dafür ist, wie Google eine Webseite wirklich bewertet, ist er immer noch ein brauchbares Instrument, um auf einen Blick zumindest einen grundsätzlichen Eindruck von einer Seite zu bekommen.

Die Entwicklung ist immer weiter in die Richtung gegangen, nicht mehr nur einen oder wenige Aspekte zu berücksichtigen, sondern möglichst viele unterschiedliche Faktoren einfließen zu lassen. Bei der rasanten Veränderung des Internets ist dies auch unabdingbar.

Über kurz oder lang wird Google in seinen Formeln auch die Social-Media-Entwicklungen berücksichtigen müssen. Facebook ist jetzt schon dabei Google den Rank abzulaufen in Sachen Bedeutung bei einigen Zielgruppen. Manch einer nutzt die Google-Dienste schon gar nicht mehr und vertraut bei der Meinungsbildung auf sein Freundesnetzwerk bei Facebook. Da wächst eine ernst zunehmende Konkurrenz heran..

Google könnte schon in nicht allzu ferner Zukunft seine fast marktbeherrschende Stellung, zumindest bei einigen Zielgruppen, verlieren. Und das sind dummerweise die Zielgruppen, mit denen man am meisten Geld verdienen kann.

Leicht vorstellbar ist folgendes Szenario:

Mann oder Frau betrachtet anstelle von Google auf einmal Facebook als Mittelpunkt des täglichen Online-Lebens. Das ist ja auch ganz praktisch Alle Freunde sind schon dabei. Neue Freunde findet man fast von selbst. Shopping-Angebote macht Facebook automatisch, fein auf den Nutzer und seine Vorlieben abgestimmt, ganz automatisch und man kauft ja eh meist das, was auch die Freunde gut finden.

Google dagegen wird nur noch genutzt, wenn man wirklich einmal Informationen sucht, aber eben nicht mehr zum Shoppen. Das würde Google empfindlich auf der Einnahmeseite zu spüren bekommen. Wer schaltet bei Google ein großes AdWords-Volumen, wenn die Kunden über Facebook kommen?

Es wird in Zukunft keinen neuen PageRank geben, weil ein einziges Kriterium nicht einmal mehr annähernd das ganze Spektrum abdecken kann, was mittlerweile herangezogen wird, um die Relevanz einer Webseite für den Nutzer zu ermitteln. Gleichzeitig verändert sich die digitale Welt in einem solchen Tempo, dass selbst Google anscheinend Mühe hat, mitzukommen.
An die Stelle des ursprünglichen PageRanks ist bei Google intern schon lange eine ganze Anzahl von unterschiedlichen Faktoren getreten, die wahrscheinlich auch unterschiedliche Maßstäbe an die verschiedenen Arten von Webseiten anlegen. Wenn man sich einmal genauer überlegt, welche Analyse-Daten Google hat, eine Webseite zu bewerten. Es werden immer wieder neue hinzukommen, alte wegfallen oder anders gewichtet werden. Aber trotzdem lohnt es sich auch für uns Laien, ein wenig mitzuspekulieren, was da wohl so für Faktoren eine Rolle spielen könnten. Es kann ja schließlich nur von Vorteil sein. Google in die Karten schauen können wir damit zwar nicht, aber ein wenig verstehen, wie die Spielregeln wohl aussehen und versuchen ein möglichst guter, aber fairer, Spieler zu werden damit am Ende der Beste gewinnt und nicht der trickreichste. Das wiederum ist genau das, was der Suchmaschinen-Nutzer und damit automatisch auch Google wollen.

Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

Die folgenden Punkte sollten Sie daher bei Ihren Linkaufbau-Maßnahmen (siehe weiter unten) berücksichtigen:

  • Natürliches Link-Wachstum
    Wenn eine neue Domain angemeldet und ein neues Projekt darauf erstellt wurde, braucht es einige Zeit, bis die Seite bekannter wird. Wenn eine neue Seite gleich am Anfang zu viele Links auf einmal erhält, wirkt das aus Sicht von Google eher wie Spam und kann eine Abstrafung der Seite zur Folge haben, sodaß eine gute Position in den Suchergebnissen auf lange Sicht sehr schwer sein wird. Natürlicher wirkt es hingegen, wenn am Anfang eines neuen Projekts die Links von eher PR-schwachen Seiten stammen (sie muß sich ja erst etablieren, um bekannt zu werden) und allmählich wachsen. Je bekannter eine Seite wird, umso eher verlinken auch ältere und PR-stärkere Seiten darauf.
  • Verschiedenartige Quellen
    Die Links sollten z.B. nicht nur aus Webkatalogen und Verzeichnissen stammen, sondern sich aus möglichst verschiedenartigen Quellen (siehe auch Tipps weiter unten) zusammensetzen.
  • Link-Relevanz
    Nicht alle Links haben auch einen Einfluß auf das Ranking. Das 2005 von Google eingeführte Attribut „rel = nofollow“ hinter dem „A href=“ (der Code-Befehl für einen Link) kennzeichnet einen Link, der aus Sicht der Suchmaschine nicht gewertet wird. Damit sollen Spam-Kommentare verhindert werden, die nur zum Zweck des Linkaufbaus abgegeben werden. Ein Fehlen des Nofollow-Attributs (auch als Dofollow bezeichnet, obwohl es kein HTML-Tag ist) hingegen bedeutet, daß der Link von Suchmaschinen verfolgt und gewertet wird. Mein Blog ist übrigens Nofollow-frei (durch ein Plugin, da die meisten WordPress-Blogs standardmäßig Nofollow eingestellt sind) . Wenn Sie also einen (sinnvollen) Kommentar hinterlassen möchten, erhalten Sie gleichzeitig einen Backlink für Ihre Seite. Bitte aber keine Kommentare wie „Toller Blog, weiter so“ oder so ähnlich, da sowas als Spam angesehen wird. Wer sinnvolle und themenbezogene Kommentare abgibt, sollte m.M. nach dafür auch mit einem Backlink belohnt werden.
  • Platzierung des Links
    Ein innerhalb des Beitrags gesetzter Link hat eine höhere Wertigkeit als z.B. ein Link innerhalb einer Linksammlung, wie z.B. in der Seitenleiste oder im Footer einer Seite. Idealerweise befindet sich ein Link innerhalb eines Artikels, Berichts oder auch Kommentar in einem themenrelevanten Kontext. Dahingegen wirkt sich ein Link innerhalb einer Aneinanderreihung von thematisch völlig unterschiedlichen Links eher kontraproduktiv aus, da das aus Sicht von Google nach Linkverkauf aussehen kann (dazu weiter unten mehr).
  • Keywords im Linktext
    Neben einigen wichtigen und bereits im vorigen Artikel „So optimieren Sie Ihren Webshop“ vorgestellten Faktoren wie Keyword im Title, in der Beschreibung, sinnvoll strukturierte Überschriften H1, H2, H3 usw. kann auch ein externer Link mit einem bestimmten Keyword im Linktext das Ranking für dieses Keyword verbessern. Aber auch hier gilt: Auf keinen Fall immer nur das gleiche Keyword verwenden, sondern verschiedene Variationen benutzen und hin und wieder auch nur z.B. den Domain- oder Firmennamen als Linktext verwenden. Ähnlich wie beim übertrieben schnellen Linkaufbau kann auch hier sonst schnell der Spam-, bzw. Manipulations-Verdacht entstehen und eine Abstrafung zur Folge haben.
  • Auch auf Unterseiten verlinken
    Setzten Sie gezielt auch Links auf Ihre Unterseiten unter Berücksichtigung der dafür optimalen und zur Produktseite passenden Keywords. Das gilt insbesondere für Webshops, die auf der Startseite thematisch unterschiedliche Artikel präsentieren. Besser ist es nämlich, wenn Besucher gleich auf einer Produkt-Unterseite landen, ohne sich durch den Shop durchklicken zu müssen. Wenn Sie einen Ebook-Shop haben, lesen Sie auch meine Optimierungstipps aus dem vorherigen Artikelund finden Sie zu den Unterseiten passende Keywords, die Sie dann als Linktext verwenden. Dadurch stärken Sie auch die Rankingpower für die Unterseiten und erhalten mehr Besucher, die über die Suche direkt auf Ihren Produktseiten landen.
  • Auch externe Links setzen
    Nicht nur Links sammeln, sondern auch auf andere Seiten (möglichst thematisch verwandt) verlinken. Gerade am Anfang ist es normal, daß man eher auf andere Seiten verlinkt als umgekehrt. Achten Sie aber unbedingt darauf, nur auf seriöse Seiten zu verlinken. Wenn Sie auf eine Spam-Seite verlinken, führt das zu einer Abstrafung durch Google.

Quellen für den Link-Aufbau

Quellen für den Link-Aufbau:

Nachfolgend habe ich einige Möglichkeiten aufgelistet, wie und wo Sie Ihren Shop bekannt machen und Links erhalten können:

  • Presseportale
    Hier können Sie über Ihre Webseite berichten oder auch über eine bestimmte Dienstleistung oder ein Produkt berichten. Wie der Begriff Presse schon aussagt, sollten die Artikel in einer weniger werbenden Form verfasst werden, sondern auf möglichst neutrale Weise über die Firma oder das Produkt geschrieben werden. In der Regel darf man zwei bis drei Links je Artikel setzen. Auch hier sollte man die Möglichkeit nutzen, auf bestimmte Unterseiten zu verlinken, wenn es thematisch gut zum Artikel passt. Reichen Sie aber nicht einen Artikel mehrfach in verschiedene Portale ein, sondern erstellen Sie verschiedene Texte oder Variationen des Textes mit Ihren wichtigen Keywords in verschiedenen Kombinationen.Einige empfehlenswerte Presseportale sind:

    • http://www.openpr.de
    • http://www.firmenpresse.de
    • http://www.pr-inside.com
    • http://www.businessportal24.com
    • http://www.fair-news.de
    • http://www.prcenter.de
    • http://www.presseecho.de
    • http://www.offenes-presseportal.de
    • http://www.presseanzeiger.de

Einen Workshop zum Thema Presseartikel schreiben und veröffentlichen finden Sie unter https://www.internetunternehmerakademie.de/6-marketing-und-traffic/traffic-aufbau/pressemitteilungen-und-pr-meldungen/

  • Webkataloge: Webkataloge – Einträge sind ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sind sie zwar eine recht schnelle und einfache Möglichkeit, Links für seine Seite zu sammeln, zum anderen besteht aber die Gefahr, daß die Arbeit für den Eintrag umsonst war, weil der Webkatalog weder einen Vorteil für das Ranking noch Besucher (allgemein bei Webkatalogen eher marginal) bringt.Ich will Sie hier dennoch nicht unerwähnt lassen, da sie in manchen Fällen durchaus noch Sinn machen ,insbesonder bei neuen Webseiten, die sich ihre Anerkennung erstmal „verdienen“ müssen.Man sollte hier besonders auf Themenrelavanz achten, d.h. die Seite in einem zum Thema passende Kategorie einzutragen. Es gibt einige Möglichkeiten, passende Webkataloge zu finden, z.B. indem Sie bei Google den zu Ihrem Thema passenden Suchbegriff eingeben und dann dazu z.B. eingeben: „link eintragen“ „link hinzufügen“, „url anmelden“ „url eintragen“, „verzeichniss“, „katalog“ „seite anmelden“ u.s.w. Wenn Sie einen Ebook-Shop haben, würde ich z.B. eingeben: „ebook link eintragen“ oder auch ebook „link eintragen“ (durch das Setzen in Anführungszeichen werden nur Suchergebnisse gelistet, die genau diese Wortgruppe enthalten, wodurch Sie relevantere Ergebnisse erhalten). Probieren Sie ruhig auch verschiedene Kombinationen aus, z.B. e-book oder ebooks mit verschiedenen Kombinationen. Je stärker das Verzeichniss auf Ihr Thema ausgerichtet ist, umso besser. Tragen Sie sich aber nur in bekannte oder kleinere, dafür gut gepflegt und möglichst auf ein eingegrenztes Thema ausgerichtete Webkataloge ein.Eine Linksammlung zu empfehlenswerten Webkatalogen ohne Backlinkpflicht finden Sie auch unter: http://www.konzept-welt.de/webkatalog.html
  • ArtikelverzeichnisseNoch effektiver als Webkataloge, die oft nur eine reine Linksammlung mit kurzer Beschreibung der Webseite beinhalten, sind Artikelverzeichnisse. Hier werden Artikel zu verschiedenen fachlichen Richtungen bereitgestellt und jeder darf seine eigenen Artikel einreichen und erhält als Dank dafür einen oder mehrere Backlinks. Voraussetzung für die Freischaltung des Artikels ist jedoch, daß der Artikeltext einzigartig ist und nicht bereits woanders verwendet wurde.Eine Aufstellung empfehlenswerter Artikelverzeichnisse gibt es unter dem folgenden Link: http://www.ranking-webkatalog-24.de/liste-artikelverzeichnisse.html
    Google hat selbst auch ein Artikelverzeichnis-Portal, daß Sie unter http://knol.google.com finden. Ein Eintrag dort ist sehr empfehlenswert.
  • Shop-VerzeichnisseFür Webshops gibt es auch einige spezielle Shop-Verzeichnisse, die ausschließlich Shops führen, wie z.B.:
    • http://www.listit.de
    • http://www.produktmarkt.de
    • http://www.andoo.de/shopeintrag.php
    • http://www.osede.de

    Weitere Shop-Verzeichnisse finden Sie auch unter dem Link: http://webmaster-directory.biz/verzeichnis-shop-webkatalog-shopping/

  • Social Bookmarking Dienste und Social News PlattformenDas sind Portale, auf denen Nutzer Ihre Lesezeichen und Web-Ressourcen mit anderen Nutzern teilen können. Auch hier können Sie Ihre Seite eintragen und den Bekanntheitsgrad steigern.Bekannte Bookmarking-Seiten sind z.B: Yigg.de, Mr-Wong.de, Seoigg.de, webnews.de oder auch international: Delicious.com, Digg.com, reddit.com
  • Auf Blog´s kommentierenWie oben unter Link-Relevanz bereits beschrieben, sind mittlerweile die meisten WordPress-Blogs in der Kommentarfunktion standardmäßig so konfiguriert, daß Links mit dem Tag Nofollow versehen werden.Um einen DoFollow – Blog zu finden, gibt es mehrere Möglichkeiten: Geben Sie z.B. bei Google einfach mal ein „dofollow blogs“, dadurch finden Sie Seiten, auf denen DoFollow-Blogs aufgelistet sind. Suchen Sie sich zu Ihrem Thema passende Blogs und geben Sie sinnvolle (!) und zu dem Thema passende Kommentare ab. Übrigens erfahren Sie durch einen Blick in den Quellcode sofort, ob der jeweilige Blog DoFollow oder NoFollow ist: Gehen Sie auf Ansicht – Seitenquelltext und drücken Sie STRG – F (um das Suchfeld aufzurufen) und geben Sie dann in das Suchfeld „nofollow“ ein. Erhalten Sie einen Treffer, werden Links nicht verfolgt.Tipp 1: Wenn es Ihnen nichts ausmacht, daß Ihr Kommentar evtl. auch als Spam angesehen werden kann, schreiben Sie in das Kommentarfeld des jeweiligen Blogs nicht wie es üblich ist Ihren Namen, sondern eines Ihrer wichtigen Keywords. Der Grund ist, daß bei den Kommentaren der Name als Linktext verwendet wird.Tipp 2: Eine sehr gute Möglichkeit, themenrelevante Blogs zu finden, ist es, wenn Sie bei Google eingeben „inurl:blog + keyword“. Für die Suche nach Ebook-Blogs also z.B.: inurl:blog + ebook. Um nur auf deutscher Top Level Domain gehostete Blogs zu finden, fügen Sie dahinter noch “ site:.de“ ein.
  • Foren
    Suchen Sie sich zu Ihrem Thema passende Foren und eröffnen Sie dann einen Account. Suchen Sie sich stark frequentierte Foren mit häufig aufgerufenen Beiträgen (meist wird die Anzahl der Klicks zu den Traffic durch Signatur in ForenForenbeiträgen mit angezeigt). Erstellen Sie eine interessante Signatur und fügen Sie dort die URL zu Ihrer Seite ein (in Form von http://www…).Um ein zu Ihrem Thema passendes Forum zu finden, geben Sie z.B. in der Google Suchmaske ein „forum“ + Ihre Keywords (Beispiel: „forum ebooks“ oder „forum e-books“). Erstellen Sie möglichst qualifizierte Beiträge, damit erhöhen Sie die Chance, daß Ihre Seite über Ihren Link besucht wird. Antworten Sie auf Beiträge mit besonders vielen Klicks. Sie können auch eigene Beiträge erstellen. Sehr gut eignen sich z.B. Erfahrungsberichte, mit denen Sie anderen bei einer Kaufentscheidung weiterhelfen können (aber bitte keine Werbe- oder Affiliatelinks in den Beiträgen). Auf das Thema Ebooks bezogen könnten Sie z.B. einen Beitrag über einen bestimmten Ebook-Reader verfassen.Auch hier der gleiche Tipp wie unter „Auf Blog´s kommentieren“ beschrieben: Durch „inurl:forum“ + keyword finden Sie themenrelevante Foren.
  • Frage-und-Antwort-Portale
    Auch hier können Sie Links erhalten, indem Sie zu Ihrem Thema passende Fragen beantworten. Allerdings sind nicht alle Portale mit DoFollow-Links ausgestattet. Einen Nutzen haben Sie in diesen Fällen also nur durch die Besucher, die durch einen Link in Ihrer Antwort auf Ihre Seite gelangen. Dabei zählt natürlich besonders, daß Sie den Eindruck eines Experten erwecken, um Besucher auf Ihre Seite neugierig zu machen. Wenn Sie zum Beispiel ein Ebook zum Thema Benzinsparen im Shop anbieten, könnten Sie auf eine Frage wie „Wie spare ich Benzin“ antworten und einige gute Tipps geben. Als Link setzen Sie dann einen Link zu Ihrer Produktseite mit dem Benzinsparen-Ebook. Denken Sie aber immer daran, sinnvolle Antworten zu hinterlassen. Schreiben Sie keine Antworten wie “ Besuche doch meinen Shop, da findest Du viele Tipps zu …“, da reine Werbung als Spam angesehen wird.Einige empfehlenswerte Frage-Antwort-Portale sind:

    • http://de.answers.yahoo.com
    • http://www.gutefrage.net
    • http://iq.lycos.de
    • wird.http://www.kurzefrage.de
    • http://fragen-antworten.metagrid.de
    • http://www.wer-weiss-was.de
  • Social Media
    Social Media umfasst alle Plattformen (wie z.B. Facebook, Twitter, YouTube, XING, LinkedIN, usw.) die den interaktiven Austausch von Meinungen und Erfahrungen ermöglichen. Multimediale Inhalte können auf schnelle Weise, oft sogar in Echtzeit, ausgetauscht und bewertet werden. Durch die Möglichkeit der viralen Verbreitung von Werbebotschaften nutzen immer mehr Unternehmen diese Form der Unternehmenskommunikation. Dieses Thema ist sehr umfangreich, ich werde es daher hier bei der Erwähnung belassen. Wie Sie in Ihren XT:Commerce-Shop Web 2.0 Elemente (LikeIt-Buttons, Facebook-Seite, Social Bookmarks, Twitter, Youtube-Videos, usw.) einbinden, das werden Sie in den in Kürze erscheinenden geplanten Workshops erfahren.
    Mehr Infos: Was ist „Social Media“?
    Facebook-Anzeigen:  https://www.internetunternehmerakademie.de/4-marketing-und-traffic/traffic-aufbau-kurse/erfolgreich-werbe-ads-auf-facebook-schalten/
  • Linktausch
    Auch eine gute Möglichkeit, Links von anderen Seiten zu erhalten, ist es die jeweiligen Webseitenbetreiber anzuschreiben und um einen Link auf Ihre Seite zu bitten. Hier ist aber Fingerspitzengefühl und die richtige Taktik gefragt, andernfalls landet die Email wahrscheinlich im Spam-Ordner und Ihre Bemühungen waren umsonst. Wie geht man also am besten vor? Suchen Sie sich zunächst themenverwandte Seiten, indem Sie über die Google-Suche gehen und Ihre Keywords eingeben. Je höher eine Seite für ein Keyword oben steht, umso besser ist ein Link von dieser Seite auf Ihre Seite mit dem selben oder einem ähnlichen Keyword. Sie sollten Ihre Linktausch-Anfrage aber auf jeden Fall persönlich verfassen und kurz erläutern, warum Sie auf die Webseite aufmerksam geworden sind. Diese Methode wird aber nur erfolgreich sein, wenn Sie einen zumindestens gleichwertigen Link im Tausch anbieten können. Ihre Seite sollte also entweder schon einen Pagerank aufweisen oder Sie haben andere bereits gut gelistete Seiten, von denen Sie einen Link im Tausch anbieten können.
  • Linkbaits
    Aus dem englischen übersetzt heißt Linkbait Link-Köder. Man wirft sozusagen einen „Köder“ aus um Links von anderen Seiten zu sammeln. Ein Köder kann alles mögliche sein, es sollte nur etwas besonderes sein was Aufmerksamkeit erregt. Das kann zum Beispiel etwas kostenloses sein, das man zum Download bereitstellt. Oder noch effektiver: Man startet ein Giveaway-Event und schickt jedem ein Geschenk (Ebook, Software, etc.) der einen Link setzt. Hier ist Kreativität gefragt.
  • Links kaufen
    Es gibt spezielle Portale, wie z.B. Teliad, wo man Links von Seiten mit PR von 0 bis hoch zu PR 7 kaufen kann. Gerade bei solchen Marktplätzen ist es aber wichtig, darauf zu achten, nur von wirklich thematisch verwandten und seriösen Seiten verlinkt zu werden. Wenn z.B. ein Blog-Betreiber in seiner Sidebar zahlreiche themenfremde Seiten verlinkt, kann das aus Sicht von Google nach Link-Verkauf aussehen und sich evtl. auch auf die verlinkte Seite negativ auswirken.

Weitere Tipps:

  • Sitemap
    Eine Sitemap erleichtert Google die Indexierung der Inhalte Ihrer Seite. Um Besucher über Suchmaschinen zu erhalten, ist es besonders wichtig, daß alle Ihre Seiten und Produktseiten im Google-Index gelistet sind. Insbesondere bei hierarchisch tiefer verzweigten Ebenen (z.B. mehrere Unterkategorien) kann es passieren, daß Google nicht alle Ihre Shopseiten erfasst. Für die Erstellung einer Sitemap gibt es verschiedene Tools, ich selbst benutze für meine Shops das folgende Tool, welches ich empfehlen kann, siehe: http://enarion.net/tools/phpsitemapng/download/ Die Installation ist recht einfach, es müssen lediglich die Dateien in ein Unterverzeichnis z.B. „sitemap“ und die Datei sitemap.* ins Hauptverzeichnis übertragen werden.
    Melden Sie sich dann bei Google-Webmastertools an oder eröffnen Sie dort eine neues Konto. Klicken Sie auf „Add your site“ und tragen Sie die Daten zu Ihrer Website sowie den Pfad zu der XML-Sitemap ein.
  • Pagerank und Alexa Rank anzeigen lassen:
    Wenn Sie mit dem Firefox – Browser arbeiten, sollten Sie bevor Sie mit der Traffic-Arbeit beginnen, das AddOn SearchStatus installieren. Durch dieses kleine nützliche Tool erhalten Sie in der Browserstatusleiste sofort Informationen zum Pagerank sowie Alexa Rank der jeweiligen Seite und Sie erkennen sofort, ob sich ein Backlink von dieser Seite lohnt. Je höher der Pagerank – Wert und je niedriger der Alexa Rank, umso besser.
  • Eintragungssoftware (Submitter)
    Diese Tools nehmen Ihnen Arbeit ab, indem Sie Ihre Seite gleichzeitig bei mehreren Verzeichnissen anmelden. Dieses Thema ist etwas umfangreicher, daher werde ich es in einem neuen Artikel behandeln.
  • Herausfinden, ob sich ein Eintrag bei einem Webkatalog oder Artikelverzeichnis lohnt
    Bevor Sie sich die Mühe machen, einen individuellen Text zu erstellen und bei einem Portal einzureichen, können Sie herausfinden, ob die Inhalte von Google überhaupt indexiert und damit gewertet werden, indem Sie einen vorhandenen Eintrag nehmen und dort eine Textpassage herauskopieren. Fügen Sie diese nun in Anzeichen bei Google ein. Erhalten Sie einen Treffer, erkennen Sie daran, daß der Inhalt auch indexiert wurde.